Sicheres Arbeiten
im Labor
Titelbild

Das Portal wird turnusmäßig aktualisiert und laborrelevante Änderungen werden regelmäßig eingepflegt. Eine Kurzübersicht der Änderungen finden Sie hier.

Responsives Design

Ab sofort können Sie auch komfortabel mit mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones auf alle Inhalte im umfangreichen Fachinformationsteil zugreifen. Alle Seiten sind responsiv gestaltet und technisch angepasst, so dass Sie viele Inhalte nun auch mobil nutzen können.

Für den Programmteil „Virtuelles Labor“ ist weiterhin ein installierter Flash-Player erforderlich.

Labordokumentationszone

Auf zwei neuen Seiten werden die Kriterien und Anforderungen an „Labordokumentationszonen“ erläutert.

Aktualisierungen der relevanten Vorschriften und Regeln

Relevante Vorschriften und Regeln, die Sie im Inhaltsverzeichnis unter „Umsetzungshilfen“ finden, wurden aktualisiert bzw. ergänzt. Die Querverweise und Vermerke im Kontext im Fachinformationssystem wurden dabei entsprechend aktualisiert.

Mediale Ergänzungen zum Thema Laborabzüge

Laborabzüge sind eine der wichtigsten Sicherheitseinrichtungen im Labor! Folglich kommt der einwandfreien Funktion und dem richtigen Betrieb von Laborabzügen eine große Bedeutung zu.

In sieben Videosequenzen werden unterschiedliche Szenarien entworfen, die zu einem Abriss der Abzugswalze im Laborabzug führen und dadurch die Schutzwirkung massiv negativ beeinflussen können. Auch das richtige Arbeiten im Abzug und das Verhalten bei einer Störung werden anschaulich dargestellt.

Die Videosequenzen finden Sie im Kontext im Fachinformationssystem Kapitel B sowie im Verzeichnis „Umsetzungshilfen“.

Grundregeln guter mikrobiologischer Technik

Der sichere Umgang mit Biostoffen ist ein wichtiges Thema im mikrobiologischen Labor! Wer mit Biostoffen oder gentechnisch veränderten Organismen arbeitet, muss das mögliche Gefährdungspotenzial der Stoffe und Agenzien sowie die wirksamen Schutzmaßnahmen kennen.

Ab sofort steht Ihnen eine neue Unterweisungshilfe zum Thema „Grundregeln guter mikrobiologischer Technik“ zur Verfügung! Sie können sich über diese wichtigen Grundregeln, die in jedem Biolabor gelten, informieren. Weitere Hygienemaßnahmen für den Umgang mit Biostoffen und gentechnisch veränderten Organismen der Risikogruppe 2 werden vorgestellt und Sie erhalten Tipps, wie Sie sich wirksam schützen können. Schauen Sie doch gleich mal ‘rein!

Responsive Gestaltung

Im Zuge einer technischen Modernisierung ist geplant, alle Inhalte dieses Portals auch auf mobilen Endgeräten verfügbar zu machen. In einem ersten Schritt wurde zunächst das Hauptmenü responsiv umgesetzt und auf den Einsatz des Flashplayers wird hier verzichtet. Die Inhalte in den Programmteilen Fachinformationen und im virtuellen Labor folgen später.

Aktuelle Änderungen in 2016

GHS im Labor – Was ist zu tun?

Nach der Überarbeitung der im Herbst 2016 in Kraft getretenen Gefahrstoffverordnung werden Gefährdungsbeurteilungen nach GHS durchgeführt, auch wenn noch nicht alle Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) umgestellt sind. Die Übergangsfristen, z.B. für die Kennzeichnung von Stoffen sind größtenteils abgelaufen. Der daraus resultierende Handlungsbedarf im Labor wurde im Fachinformationssystem aktualisiert und die verwendeten Begrifflichkeiten berücksichtigen nun ausschließlich die Formulierungen in GHS.

Umstrukturierung der DGUV-Systematik

Die Titel und Nummerierungen für das Regelwerk der gesetzlichen Unfallversicherung wurden vereinheitlicht. Kürzel wie BGV/GUV-V, BGI/GUV-I oder GUV-SI werden nicht mehr verwendet. Die Schriften werden durchgängig in vier Kategorien eingeteilt: DGUV Vorschriften, DGUV Regeln, DGUV Informationen und DGUV Grundsätze. Auch das Nummerierungssystem der Schriften hat eine neue Ordnung bekommen. Die Umstrukturierung der Bezeichnungen des Regelwerks wurde im Informationsportal berücksichtigt und aktualisiert.

Biostoffe

Das Kapitel Biostoffe wurde inhaltlich um wichtige Themen wie das Konzept der Schutzmaßnahmen oder die Sicherheitseinstufung bei gentechnischen Arbeiten erweitert.

Roboter und andere automatisierte Laborgeräte

Neu hinzugekommen ist ein Kapitel über Roboter und andere automatisierte Laborgeräte. Dort werden die Gefährdungen beschrieben, die von diesen Maschinen ausgehen können und die wirksamen Schutzmaßnahmen erläutert.

Aktuelle Änderungen in 2015

Multimediale Unterweisungshilfen

Ab sofort stehen Ihnen zwei multimediale Unterweisungshilfen zur Verfügung. Anschaulich und abwechslungsreich wurden die laborrelevanten Themen Erste Hilfe und PSA aufbereitet.

In einer gespielten Handlung kommt es zu einer brenzligen Situation, die so oder so ähnlich in jedem Labor denkbar wäre. Auf zusätzlichen informativen Seiten werden laborrelevante Gefährdungen und die notwendigen Maßnahmen vorgestellt und verständlich erläutert. Am Ende der Unterweisungshilfe steht eine Selbsteinschätzung zur Verfügung, mit deren Hilfe die Nutzer angeregt werden sollen, ihren eigenen Arbeitsalltag zu beurteilen und die Situation kritisch zu hinterfragen.

Durch die Aufbereitung der Themen werden Diskussionen angestoßen, die Impulse für ein verbessertes sicherheitsbewusstes Verhalten bieten.

Die Unterweisungshilfen richten sich an neue und erfahrene Labormitarbeiter gleichermaßen. Sie stehen als eigene Anwendung zum Download bereit. Als PPT-Datei können sie als Vorlage für eine individuell anpassbare Unterweisung verwendet werden.

Neues Video zum Thema Einsatz einer Körpernotdusche

Ein neues Video zum Thema „Praktischer Einsatz einer Körpernotdusche“ wurde im Fachinformationsteil „Übergreifende Begriffsbestimmungen“ eingefügt. Es zeigt anschaulich den richtigen Umgang mit der Körpernotdusche, wenn gefährliche Stoffe auf den Laborkittel gekommen sind.

Austausch von Bildern im Informationsteil

Im Fachinformationsteil wurden einige Fotos ausgetauscht.

Hauptmenü

Das Hauptmenü wurde neu strukturiert und programmtechnisch neu umgesetzt

Neue Laborrichtlinie „Sicheres Arbeiten in Laboratorien“ (DGUV Information 213-850)

Die neue Fassung setzt die seit Jahrzehnten etablierten Laborrichtlinien in neuer und aktualisierter Form fort. Stand März 2015

Neues Merkblatt M 039: Fruchtschädigende Stoffe

Informationen für Mitarbeiterinnen und betriebliche Führungskräfte, Stand August 2014

Aktuelle Änderungen in 2014

Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV)

Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) wurde mit Wirkung zum 31. Oktober 2013 novelliert:

Darin wird das Recht des Beschäftigten auf informationelle Selbstbestimmung gestärkt. So dürfen seit Inkrafttreten arbeitsmedizinische Untersuchungen im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge nach ArbMedVV ausschließlich auf freiwilliger Basis und nach Einwilligung des Beschäftigten durchgeführt werden.

Eine weitere Änderung betrifft die hinzugekommene Wunschvorsorge unter § 5a. Außerdem wird als zusätzliche Gefährdung die psychische Störung aufgenommen, da der Gesundheitsbegriff immer die physische und psychische Gesundheit umfasst.

Des Weiteren soll arbeitsmedizinische Vorsorge grundsätzlich getrennt von Eignungsuntersuchungen durchgeführt werden. Die Änderungen wurden in allen Modulen eingepflegt.

Wegfall der Unfallverhütungsvorschrift „Laserstrahlung“ (BGV B 2)

Die BGV B2 ist in der Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (OStrV) und dem dazugehörigen technischem Regelwerk aufgegangen und wurde in der BG RCI am 1. November 2012 außer Kraft gesetzt. Hintergrund ist die Tatsache, dass die wesentlichen Inhalte durch das staatlich Recht abdeckt sind.

Neue Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung“ (OStrV)

Die OStrV gilt für die Einwirkung künstlicher optischer Strahlung. Dies umfasst sowohl die inkohärente Strahlung wie

  • UV-Strahlung (Wellenlängen von 100 bis 400 nm)
  • sichtbare Strahlung (400 bis 780 nm) oder
  • Infrarot-Strahlung (780 nm bis 1 mm)

als auch die kohärente optische Strahlung wie

  • Laserstrahlung.

Jeder Laserschutzbeauftragte ist nun verpflichtet, seine Sachkunde durch erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang nachzuweisen. Dieser Sachkundelehrgang muss mit einer Abschlussprüfung enden.

Nicht unter die OStrV fallen die Einwirkungen

  • von elektromagnetischen Feldern
  • von ionisierender Strahlung mit Wellenlängen < 100 nm wie Röntgen- oder radioaktiver Strahlung.
  • von natürlicher optischer Strahlung wie dem Sonnenlicht.

Bekanntmachung zu Gefahrstoffen (BekGS 408)

Die BekGS 408 „Anwendung der GefStoffV und TRGS mit dem Inkrafttreten der CLP-Verordnung“ wurde unter „4.4 Innerbetriebliche Kennzeichnung“ mit Stand von März 2012 neu gefasst. Z.B. wurden bei der Kennzeichnung von Gefahrstoffen auch die Kennzeichnung von Abfällen aufgenommen. Bei der Einstufung ist jetzt die TRGS 201 „Einstufung und Kennzeichnung bei Tätigkeiten“ anzuwenden.

Biostoff-Verordnung

Die Biologischen Arbeitsstoffe wurden in der Fassung vom 15. Juli 2013 neu definiert.